Aktuelle News !



[ 03.10.2004 ]

Neuigkeiten vom Europäischen Kardiologenkongress
in München im Sommer 2004

Nur jeder 10. Herzinfarkt kommt wirklich überraschend!

Bisher galt die Meinung, dass man nur bei 50% der
Menschen vorhersagen kann, ob sie das Risiko eines
Herzinfarktes tragen. Eine kanadische Untersuchung mit
30.000 Mensche zeigt jetzt, dass man bei 90% aller
Menschen eine Voraussage treffen kann.
9 Kriterien werden hierzu herangezogen:
Laborwerte (ApoB /ApoA-1 oder HDL/LDL)
Rauchen, Blutzuckererkrankung, Bluthochdruck,
Bauchfettsucht, Stress, kein tägl. Genuss von Obst und
Gemüse, mangelnde Bewegung und Alkohol.
Diese Untersuchung ist ein Meilenstein im Rahmen
der Vorbeugung/Vorsorge des Herzinfarktes!

Erfolgreiche Wiederbelebung durch Laiengeräte !

Seit wenigen Jahren gibt es für Laien ein
halbautomatisches Elekroschockgerät ( z.B.
Fa. Zoll ) mit dem jeder einen Menschen, der einen
Herzstillstand erleidet ( meist durch Herzinfarkt )
erfolgreich wiederbeleben kann. Die Geräte
kosten ca. 1800 bis 2300 € und geben im
Rahmen der Wiederbelebungsmaßnahmen
genaue mündliche Anweisungen. Die Handhabung
ist sehr einfach. Solche Geräte sind bereits an Flughäfen,
großen öffentlichen Gebäuden, Plätze und in manchen
Flugzeugen vorhanden.

Jahrestagung des Bundes Niedergelassener Kardiologen ( BNK )
in Neu-Isenburg im September 2004

Die „Apotheke der Welt“ gibt es nicht mehr !

Viele Jahrzehnte galt Deutschland als die Apotheke der Welt.
Grund hierfür war die forschende Pharmaindustrie die seit Jahren
galoppierende Marktverluste hinnehmen muss.
Bürokratische Hürden in der Forschung und „fachinkompetente
Aufsichtsbehörden“ sind u.a. Gründe hierfür.
Politik und Behörden unterstützen die Forschung nicht mehr -
im Gegenteil, zusammen mit den Medien sorgen sie für ein
zunehmend schlechteres Ansehen der Pharmabranche.
Der Ausverkauf dieser Industrie ist schon lange im Gange
und leider bald beendet:
Böhringer Mannheim, Behring-Werke, Farbwerke Höchst
und viele andere mehr !!
Für uns alle müssen in Zukunft neue Medikamente teuer
aus dem Ausland importiert werden.